Die Bergwerke

Unser Besucherbergwerk liegt im Mühlental, auf halben Wege zwischen den Harzorten Rübeland und Elbingerode, direkt an der B27 und der Bahnstrecke Blankenburg - Königshütte ( Rübelandbahn ). Der Bergbau im Gebiet von Elbingerode / Hüttenrode hat seine Wurzeln bereits im 8. / 10. Jahrhundert. Grundlage waren die bis zu Tage anstehenden Eisenerze, welche im Eigenlöhnerbetrieb abgebaut und in Rennfeueröfen verhüttet wurden. Dies ist durch Funde von Schlackeresten in und um Elbingerode und Hüttenrode belegt. Um das Jahr 1530 beginnt am "Großen Graben" in den Gruben "Himmelsfürst" der Abbau von manganhaltigen Eisenerzen. Dieses Erz bildete den "Eisernen Hut" der eigentlichen Schwefelkieslagerstätte. Eine Reihe von Hüttenbetrieben am Flußlauf der Bode bezogen ihr Erz aus den hiesigen Gruben. Der Bergbau wurde durch Kriegswirren zeitweilig unterbrochen, später aber, von 1867 bis 1871, wird der Fürstliche Stollen zur Wasserhaltung aufgefahren und dabei die eigentliche Schwefelkieslagerstätte angetroffen. 1886 wird das Eisenstein-Bergwerk am Großen Graben unter dem neuen Namen »Drei Kronen & Ehrt« neu gemutet und vom preußischen Fiskus betrieben.